Gut angekommen

Über Nacht sind wir wieder in die alte Welt geflogen und wieder gut angekommen. Schön, dass das Wetter jetzt so schön ist! Auch so ist es schon eine große Umstellung.

Bis bald Marit und Thomas

Letzter Tag

2 Wochen Ghana- Abenteuer liegen nun hinter uns. „Erholsam war das nicht!“ sagte Marit vorhin. Das stimmt aber es war eine interessante und ereignisreiche Reise, die uns beide lange in Erinnerung bleiben wird. Für uns beide hat sich das sehr gelohnt!

Mit dem Blog haben wir versucht, euch ein wenig teilhaben zu lassen. Beschreiben, erklären können wir das Erlebte sowieso nicht. Vielleicht konnten wir hier eine kleine Ahnung von Afrika vermitteln.

Würdet ihr das wieder SO machen? Beide würden wie die Frage mit einem klaren YES beantworten. Es war toll! Jetzt werden wir die letzten Stunden noch ein wenig ausruhen, duschen, Essen gehen…

In der nächsten Zeit werden wir dann gerne mit Bildern und Film ausführlich von unserer Tour erzählen.

Accra mal anders

In der Anlage von Big Milly’s Backyard fühlen wir uns wohl, und so bleiben wir die letzte Nacht noch hier. Heute Morgen gab es guten frischen Kaffee mit der Aussicht auf die Fischer, die ihre Boote an den Strand holten. Sehr idyllisch!

Dann haben wir uns zu zweit auf einem Moped nach Accra durchgeschlagen. Der Verkehr ist atemberaubend. In Agbloboshi haben wir uns die Elektroschrottmüllhalde angesehen. Kabelbäume, Elektromotoren… alles wird verbrannt, um an die wertvollen Rohstoffe zu kommen. Unglaublicher Gestank und irreale Bilder haben wir erlebt. Dazu auch liebe Menschen, die nach einer Aufwärmphase bereitwillig erklärten, was sie tun. Jetzt könnte ich noch lange schreiben, doch werde ich zuhause mit Bildern davon berichten. Bilder waren auch ein sensibles Thema…

Froh aus dem Gestank herauszukommen haben wir uns auf dem Uni Campus in Legon (oben) ein wenig erholt und sind dann noch zu meiner alten Strasse gefahren, wo ich 93/94 gewohnt habe. Aber es hat sich alles sehr verändert.

Heute Nachmittag erholen wir uns ein wenig, lassen die Eindrücke sacken und verkaufen gleich – hoffentlich – die Motorräder.

Aktuell: Motorräder sind gut verkauft!

Bad unter freiem Himmel bei Big Milly:

Schokoladenseite…

Es ist hier wie im Paradies, Sand, Kokospalmen, einfach traumhaft!

… aber es gibt auch Schattenseiten: Überall, ob in der Stadt oder im einsamen Dorf ist Plastikmüll am Strand. Das frustriert uns beide sehr!!! Das ist natürlich kein spezifisch ghanaische Problem, ganz grundsätzlich müssen wir alle noch viel !!! Konsequenter Plastik vermeiden.

Kokrobite

Die ja 260km haben wir heute gut bewältigt. Hier sind immer alle überrascht, dass Marit das so locker schafft. Bevor wir eine Unterkunft gesucht haben, habe ich einen neuen Seitenspiegel gekauft, da ein Trotro (Sammeltaxi) mich „erwischt“ hat. Bei dem Händler hat eine Kunde gleich Interessse an unseren Motorrädern gezeigt. Wenn das verlässlich ist, werden wir sie morgen Abend gut los.Jetzt bleibt noch ein entspannter Abend am Meer und morgen ein Ausflug nach Accra, zur „Elektroschrott“ Müllhalde…

Unterwegs Richtung Accra

Unser Ziel heute ist Kokrobite, ein Vorort von Accra. Mittlerweile haben wir Takoradi hinter uns gelassen, Gott sei dank! Der Verkehr dort mit den LKW ist ne Katastrophe!

In Cape Coast machen wir jetzt direkt am Meer Rast. Dann geht es auf die letzte größere Etappe.

Cape three points

Nach der Kanutour gab es so e kurze Pause, in der ich Simon gezeigt habe, wie er das Guesthouse im Internet anbieten kann. Wir sind fast fertig geworden. Da es immer noch keinen Strom gibt, ging es mit leerem Akku nicht weiter.Die Fahrt nach Cape three Pointe war dann abenteuerlich: Über eine Urwaldpiste ging es an die südlichste Spitze Ghanas. Dabei gab es reichlich Schlaglöcher und bis zu ca 8m lange knietiefe „Pfützen“ zu überwinden. Simon bei mir hinten drauf. Der Ausblick aufs Meer hat wieder sehr entschädigt. Zurück am Guesthouse haben wir die Ketten gespannt und gefettet, das war nötig. Gleich ist noch ein Strandstündchen geplant. Wir sind zeitlich ja 2 Stunden hinter euch 😉. Und während ich dies hier tippe, fließt der Schweiß in strömen…

PRINCESS TOWN

Die relativ kurze Strecke heute war anstrengend, da rund um die Industriestadt Takoradi sehr viel nerviger Verkehr war. Egsl ob PKW oder LKW, alle stoßen beachtliche Rußwolken aus, was den Spaß nicht steigert.In Princess Town angekommen sind wir zuerst zum Fort gefahren, dessen Zimmer aber alle belegt sind. Der „Weg“ rauf ist übelst zu fahren/schieben, runter war noch schwieriger. Also zurück ins Dorf ins Guesthouse. Hier haben wir erstmal ein Zimmer genommen. Mal sehen, was so passiert…