Bilder, Bilder, Bilder…

…  werde ich am 24. November um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Elisabethfehn (Kirchenallee 3) zeigen. Dazu schildere ich meine ganz subjektiven Eindrücke und Beobachtungen von dem Monat in Kwamekrom / Ghana.

In Wort und Bild werde also ich über Kirche, Spiritualität, sozialen Einrichtungen, Bildung, Schulen und auch das alltägliche Leben in dem westafrikanischen Land berichten.

Wer interessiert ist, ist herzlich eingeladen!img_1020

Vorläufiges Fazit

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Es fällt doch deutlich leichter, sich wieder hier im kühlen Herbst zu akklimatisieren, als sich an die Hitze in Ghana zu gewöhnen! Nach den ersten Tagen in Elisabethfehn folgt hier nun ein erstes kurzes Fazit:

Dieser Monat in Ghana war für mich eine sehr intensive und tolle Erfahrung. Es hat gut getan, so nah bei  den Menschen zu sein und ihren Alltag zu teilen. Viele theologische Fragen sind in dieser Zeit aufgeworfenen und besprochen worden. So hat sich mein Blick noch deutlich geweitet. Als positiv empfinde ich auch, dass mein Austauschpartner seine Gemeinde auf dem Land hat. So konnte ich ganz nah erfahren, wie viele Menschen in Ghana leben. Es wird zusätzlich sehr interessant sein, zu hören wie es Pastor Samuel Nyonyoh ab Dezember in der Hauptstadt Accra gehen wird. Dorthin wird er dann wechseln.

„Vergleichen geht nicht!“ Dieser Satz hat sich als absolut wichtig erwiesen. In Ghana und Deutschland leben wir in sehr unterschiedlichen Kulturen, die nicht gegeneinander auszuspielen sind. Es geht auch nicht um ein besser oder schlechter. Vielmehr ist es mir wichtig geworden, genau hinzusehen, zu beobachten. Vieles in Ghana ist einfach ANDERS! Die Bedürfnisse und Probleme der Menschen unterscheiden sich deutlich und die Herangehensweisen an religiöse Themen und Fragen ebenso. Fragen nach Spiritualität, Diakonie, Gemeindeaufbau sind für mich noch weiter zu bedenken. Doch der Austausch ist ja nicht beendet, im März 2017 geht es mit dem Besuch meines Kollegen weiter!

In meiner Zeit in Ghana haben ich unseren gemeinsamen christlichen Glauben trotz der so verschiedenen Mentalität als so verbindend erlebt, dass dies für mich der größte Schatz dieser Zeit geworden ist.

Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Ghana hat mich zudem erneut sehr positiv überrascht. Ich bin sehr dankbar, diesen Zeitraum in Kwamekrom gewesen sein zu dürfen! Und so danke ich der Norddeutschen Mission, der Oldenburgischen Kirche, der E.P. Church Ghana und der Gemeinde in Kwamekrom sehr herzlich für diese tolle Möglichkeit.

Schließlich sage ich Pastor Samuel Nyonyoh meinen herzlichen Dank. Er hat mich freundlich aufgenommen und sich große Mühe gegeben, mir den Aufenthalt in Ghana angenehm und interessant zu gestalten.

Wieder zurück

Nach dem Flug über Nacht bin ich wieder gut in Bremen gelandet. Jetzt gewöhne ich mich an den norddeutschen Herbst und die kommenden Aufgaben in der Gemeinde. Sonntag ist Gottesdienst – wohl ohne Trommeln :)​

Das waren sehr interessante Wochen für mich. In den nächsten Tagen werde ich meine Eindrücke hier noch kurz zusammenfassen. Im November werde ich dann zu einem Abend im Martin-Luther-Haus mit vielen Bildern einladen.

Vielen dank für die vielen gute Worte und Wünsche, die mich begleiteten! Danke auch für das interessierte Mitlesen des Blogs!​

In Accra ;)

Letzter Abend in Accra, eine andere Welt..​.

Doch auch in der Großstadt ist nicht nur alles schick und teuer. Eine Oberschicht hat sich hier offenbar etabliert, Menschen mit einem eher typischen, sehr niedrigen Einkommen bilden aber auch hier eindeutig die Mehrheit. Umso veränderlicher wirken auf mich diese Shopping Malls. Insbesondere nach der Zeit im ländlichen Bereich.

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Und ich habe noch viel schrägere Fotos… 😀

Markttag am Volta Lake

Der letzte Tag in Kwamekrom. Am Morgen waren wir in Aboatose am Volta Lake. Dort war Markt und reges Treiben. Neben Fisch, Obst und Gemüse wurde auch alles zum Kauf angeboten, was nur irgend denkbar ist. Beeindruckende Bilder und Gerüche. Wer interessiert ist, darf sich schon auf viele Bilder im November in Efehn freuen!

Ein Abstecher nach Kpando zum Fufu-Essen folgte und dann noch eine kurze Fahrt nach Odumase zu einem Gespräch mit zukünftigen Preßbytern. Also war es heute ein voller Tag!

Jetzt geht es ans Packen und morgen dann nach Accra!​

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Kenkey kitchen

Direkt an der Strasse stehen fast überall Frauen, die verschiedene Gerichte anbieten. So verdienen sie ein wenig Geld. Als ich hier vorbei ging, baten mich die Jungs, ein Foto zu machen. Das mache ich natürlich gerne. Dann schaut man gemeinsam auf das kleine Display und lacht…​

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Auf der Strasse wird hier Paprika getrocknet:

Letzter Sonntag

Heute morgen wurde ich im Gottesdienst offiziell verabschiedet und zugleich beschenkt. Ein Jubiläumshemd und ein afrikanischer Smock / Batakari sowie eine Stola wurden mir überreicht. Als ich das Jacket auszog und gleich den Smock probierte, war richtig gute Stimmung. Die Menschen hier sind sehr freundlich und zugewandt.

Dann ging es gleich weiter zu einer Jubiläumsfeier, zu dem uns der Moderator eingeladen hatte. Vom 6 stündigen Gottesdienst haben wir noch 3 Stunden mitbekommen. Viele Kirchenvertreter, Politiker und die Chiefs waren da. Im Wesentlichen ging es in der Zeit, die wir da waren um Fund-Raising. Die Gemeinde wurde vor 125,Jahren von der Norddeutschen Mission gegründet. Leider wurde mir keine Gelegenheit geboten, im Namen der Norddeutschen Mission einen kurzen Gruß zu sagen. Das hätte ich gerne getan!

Toll sind die Chöre und Musikgruppen in der Gemeinde! Mit großer Hingabe und Musikalität haben sie für einen tollen Rahmen gesorgt. Da macht es großen Spaß zuzuhören…

Für Mißstimmung sorgte nachher, dass den PolitikerInnen der Regierung so viel Raum zugestandenen wurde, den die dann auch für ihren Wahlkampf  nutzten. Immerhin brachten sie eine stattliche Spende mit. Tja, das liebe Geld…
Jetzt geht es auf die letzten Tage…​

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Die Stäbe der Sprecher von den Chiefs:

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